About TnT

Lage

Das 5128 km² (Trinidad: 4835 km², Tobago: 303 km²) große, zu den Kleinen Antillen gehörige TnT befindet sich im Süden der Karibik, zwischen dem Karibischen Meer und dem Nordatlantik. Es liegt vor der Küste Venezuelas, wobei TnT einst mit dem südamerikanischen Kontinent verbunden waren. Das tropische Klima und die vielfältige Natur mit einem großen Anteil an Bergen und Wald ermöglichen eine immense Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren, die teilweise in Nationalparks zu bewundern ist.

Etymologie

Die Bezeichnung Trinidad lässt sich von dem christlichen Begriff der Dreifaltigkeit ableiten, den Christopher Kolumbus als bezeichnend für die drei markanten Bergspitzen empfand, die er bei seiner Entdeckung Trinidads im Jahr 1498 erblickte. Die Herkunft der Bezeichnung Tobago ist unklar, wobei man animmt, dass es eine Verbindung zum spanischen Wort für Tabak (tabaco) gibt.

Geschichte 

Trinidad wurde vor ca. 7000 Jahren das erste Mal von Jägern und Sammlern bewohnt und bildet somit die am frühesten besiedelte Insel der Karibik. Bis zur Besiedelung durch Europäer wurden sowohl Trinidad als auch Tobago von verschiedenen indigenen Völkern südamerikanischen Ursprungs bewohnt. Trinidad wurde ab 1592 von Spaniern besiedelt, die die Insel für den Anbau von Kakao und Tabak benutzten. 1797 übernahmen die Briten die Herrschaft. Tobago, das auch von Kolumbus  entdeckt wurde, geriet im Laufe des 17. Jahrhunderts ständig in andere Hände, bis es 1704 zu neutralem Territoritum erklärt wurde. 1814 übernahm ebenfalls Grossbritannien die Kontrolle. Ab 1888 wurden die beiden Inseln gemeinsam verwaltet. Am 31.8.1962 erhielten Trinidad und Tobago Unabhängigkeit von Großbritannien, weswegen der 31. August als Nationalfeiertag zelebriert wird. Bis 1976 bildete der Inselstaat eine Monarchie unter Elisabeth II,  bevor er zu einer Repulik im Rahmen des Commonwealth of Nations wurde.

Bevölkerung 

Ein Großteil der aus ca. 1,3 Mio. Einwohnern bestehenden Bevölkerung stammt von afrikanischen Sklaven und indischen Kontraktarbeitern ab, die im Zuge des Kolonialismus auf die Insel gebracht wurden. Nach der Abschaffung der Sklaverei 1834 in den britischen Kolonien wurden vermehrt Kontraktarbeiter aus Britisch-Indien für die Plantagenwirtschaft verwendet, deren Lebensbedingungen sich allerdings kaum von denen der Sklaven unterschieden. Die indigene Bevölkerung macht hingegen nur mehr einen winzigen Prozentsatz der Population aus, da diese seit dem 18. Jahrhundert aufgrund der Grausamkeiten der Sklaverei beinahe ausgestorben ist. Neben den afrikanischen und indischen Wurzeln sind chinesische, syrische, europäische, lateinamerikanische, und einige andere Elemente in der Bevölkerung von Trinidad und Tobago vereinigt. Aufgrund dieser bunten Zusammensetzung kann die Insel als Melting Pot betrachtet werden, was besonders durch die vielseitigen kulturellen Ausdrücke deutlich wird.

Religion 

Der Großteil der Bevoelkerung (ungefähr 55 Prozent) ist christlich, danach kommen Hinduismus (18 Prozent) und Islam (5 Prozent) in der Rangordnung. Der Rest gehört einer kleineren oder gar keiner Glaubensrichtung an.

Sprache

Die  Amtssprache ist Englisch, wobei die Einheimischen oft eigene Kreol-Dialekte zur Kommunikation verwenden, besonders im informellen Bereich. Spanisch, das insbesondere aufgrund der Nähe zu Venezuela relevant ist, wird in vielen Schulen unterrichtet.

Wirtschaft

Neben Kakao- und Zuckerrohranbau, verschiedenen Nahrungsmittelkonzernen und der Gewinnung von Asphalt durch das natürliche, einzigartige Asphaltbecken La Brea wird der Großteil des Bruttoinlandprodukts durch die Förderung des dort vorkommenden Erdöls gedeckt. Während Trinidad die industriellste Insel der Karibik darstellt, lebt Tobago vom Tourismus. Tnt gehört zu den wohlhabendsten Staaten der Karibik.